Zoviprotect Lippenherpespatches

 
 
 
   

Kann man Lippenherpes heilen?
Ein Lippenherpes heilt jeweils von selbst wieder ab, ohne Behandlung in meist 7 - 10 Tage. Die eigentliche Ursache, nämlich die Herpesviren, kann man aber nicht aus dem Körper entfernen. Nach der Erstinfektion befinden sich die Herpesviren ein Leben lang im Nervengewebe. Aus diesem Grund ist niemand immun gegen Lippenherpes, auch dann nicht, wenn man bereits einmal Lippenherpes hatte.
Man kann bei einem erneuten Lippenherpesausbruch lediglich durch die rechtzeitige, richtige Behandlung dafür sorgen, dass die Virenvermehrung gestoppt wird. Somit kann man die Symptome mildern und Heilungsdauer verkürzen.

Kann man Lippenherpes mit Zahnpasta oder ähnlichen Hausmitteln behandeln?
Die Behandlung mit Zahnpasta, Rasierwasser o.ä. beeinflusst nur die sichtbaren Symptome. Die Bläschen werden meist nur ausgetrocknet. Der Krankheitsverlauf wird dadurch aber weder verkürzt noch abgemildert. Die Ursache für die Erkrankung ist die Vermehrung der Herpesviren in den Hautzellen. Eine antivirale Lippenherpescreme wie z. B. Zovirax Lippenherpescreme durchbricht den Kreislauf der Virenvermehrung. Der Krankheitsverlauf wird dadurch gemildert und verkürzt.

Kann Lippenherpes mit Antibiotika behandelt werden?
Lippenherpes ist eine Viruserkrankung und Antibiotika sind gegen Viren wirkungslos. Bei Lippenherpes helfen lediglich antivirale Medikamente, wie z. B. Zovirax Lippenherpescreme, die in den typischen Vermehrungsmechanismus von Viren eingreifen und so die Entstehung neuer Viren schnell und wirkungsvoll bekämpfen.

Wie behandelt man Lippenherpes?
In der Behandlung des Lippenherpes hat sich der Wirkstoff Aciclovir (Nobelpreis für Aciclovir) bewährt. Bei der Zovirax Lippenherpescreme ist dieser Wirkstoff in eine spezielle Cremegrundlage eingebettet. Zovirax Lippenherpescreme hat die Fähigkeit, die Virenvermehrung zu stoppen und trägt so zu einer Verkürzung des Krankheitsverlaufs bei.

Kann ich Zovirax Lippenherpescreme auch noch anwenden, nachdem sich die Bläschen gebildet haben?
Je früher mit der Behandlung begonnen wird, desto besser ist es. Aber nur rund die Hälfte aller Lippenherpes-Betroffenen verspüren die ersten Anzeichen wie Kribbeln, Spannen oder Jucken. Bei vielen kommt der Lippenherpes über Nacht. Doch auch dann ist die Behandlung mit einer antiviralen Lippenherpescreme wie Zovirax Lippenherpescreme noch sinnvoll. Die Anwendung einer antiviralen Lippenherpescreme wie Zovirax Lippenherpescreme kann den Heilungsprozess spürbar verkürzen.

Ist bei der Anwendung von Zovirax Lippenherpescreme auf eine Wechselwirkung mit anderen Medikamenten zu achten?
Für Zovirax Lippenherpescreme sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bekannt.

Mehr Informationen entnehmen Sie bitte der Produktinformation
[ Zovirax Lippenherpescreme (PDF 42 KB) ]

Kann ich Zovirax Lippenherpescreme auch zur Behandlung von anderen Herpeserkrankungen wie Gürtelrose und Genitalherpes verwenden?
Nein. Versuchen Sie nicht, diese Krankheiten selbst zu behandeln. Zovirax Lippenherpescreme ist ausschließlich bei Lippenherpes zu verwenden und ist nicht zur Behandlung anderer Krankheiten geeignet.
Konsultieren Sie bitte Ihren Arzt bei derartigen Erkrankungen, da durch Selbstbehandlung eine Verschlimmerung der Krankheit eintreten kann.




 
HWG-Pflichtangaben

Zovirax Lippenherpescreme 5 % Aciclovir
Anwendungsgebiete: Zur lindernden Therapie von Schmerzen und Juckreiz sowie zur Beschleunigung der Krustenbildung beim natürlichen Heilungsverlauf von akuten Episoden wiederholt auftretender Lippenbläschen (rezidivierender Herpes labialis).
Warnhinweis: Enthält Cetylstearylalkohol und Propylenglycol.

ApothekenpflichtigStand: 06/2016.

Zovirax Duo 50 mg/g / 10 mg/g Creme Wirkstoffe: Aciclovir, Hydrocortison
Anwendungsgebiete: Behandlung früher Anzeichen und Symptome von rezidivierendem Herpes labialis (Lippenherpes) zur Senkung der Progression von Lippenherpesepisoden zu ulzerativen Läsionen bei immunkompetenten Erwachsenen und Jugendlichen (12 Jahre und älter).
Warnhinweis: Enthält Cetylstearylalkohol und Propylenglycol.

Apothekenpflichtig Stand: 11/2017.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.